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20.08.2015 | Der Fall Glossip: Susan Sarandon äußert sich im Internet

Auf der Website www.msnbc.com äußert die Schauspielerin Susan Sarandon - als bekannte Aktivistin gegen die Todesstrafe - ihre Meinung hinsichtlich Richard Glossip‘s Hinrichtungstermin am 16.09.2015:

Oklahoma steht kurz davor, einen unschuldigen Mann hinzurichten!

Basierend auf der dubiosen Aussage eines einzigen Mannes, wird Richard Glossip am 16. September für seine angebliche Rolle am Mord des Hotelbesitzers Barry Van Treese hingerichtet.

Justin Sneed war 19 als er der Polizei gestand, dass er am Morgen des 6. Januar 1997  Van Treese im Auftrag von Glossip erschlagen habe.
Es gibt keinerlei physische Beweise, die seine Aussagen bekräftigen könnten.
Zudem hat Sneed die ersten drei Male, die er von der Tat berichtete, Glossip‘s Namen nicht mal erwähnt.

Von Beginn an beteuerte Richard Glossip seine Unschuld. Zudem wurde ihm zweimal eine lebenslange Freiheitsstrafe angeboten, wenn er seine Schuld eingestehen würde. Beide Male lehnte er ab.
Richard Glossip hat niemals im Gefängnis gesessen, hat keinerlei Vorstrafen, hat nicht mal eine Verkehrswidrigkeit begangen.

Hier der vollständige Text von Susan Sarandon:
www.msnbc.com/msnbc/susan-sarandon-oklahoma-should-not-execute-richard-glossip
(18.8.2015, Susan Sarandon)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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