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26.09.2015 | Georgia: Anwälte kämpfen für Kelly Gissendaner

Gissendaner‘s Anwälte versuchten bei einem Bundesrichter einen Stopp ihrer für den 29. September angesetzten Hinrichtung zu erwirken.

Kelly Gissendaner reichte Klage ein, weil sie der Meinung ist, das Ganze Hin-und-Her ihrer Hinrichtungstermine sei gesetzeswidrig. In der Vergangenheit hatte sie mehrere Hinrichtungstermine gehabt, die aber allesamt kurz vorher abgesagt und verschoben wurden. Letztere aufgrund von „unreinen Medikamenten“.
Ihre Anwälte sehen darin eine grausamen und ungewöhnliche Bestrafung.

Zudem beklagte sie dieTatsache, dass das Medikament wegen des Gesetzes zur Geheimhaltung nicht von ihrer Verteidigung begutachtet werden kann und man nicht mal wisse, wer es unter welchen Umständen es produziert hat.

Kelly Gissendaner wurde für den 1997 begangenen Mord an ihrem Ehemann Douglas Gissendaner zum Tode verurteilt. Sie habe ihren damaligen Freund, Gregory Owen, dazu gebracht, ihn zu töten, habe ihm ein Messer wie auch einen Schlagstock gegeben.

Quelle:
www.myajc.com/news/news/local-govt-politics/gissendaner-lawyers-ask-federal-judge-to-stop-exec/nnmbk/
(23.09.2015)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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