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03.04.2015 | Indiana entscheidet über Ausweitung der Todesstrafe

Der Senat reagiert mit einem Gesetzesentwurf für die Ausweitung zur Verhängung der Todesstrafe für Schießereien in Schulen und während Gottesdiensten auf den im vergangenen Jahr in seinem Klassenzimmer erschossenen Lehrassistenten.

Larry Landis, der Chef des Öffentlichen Verteidigungsrats, meint, es stelle ein Problem dar, die Erlaubnis zur Ausweitung der Todesstrafenverhängung zu erteilen, wenn nicht der Charakter des Mörders oder die Mordmethode beurteilt wird, sondern die Örtlichkeit der Tat.
Der Gesetzesentwurf sei zu vage und lasse zu viele Details offen. Würde beispielsweise eine Schule für ein Basketballspiel benutzt und es würde jemand einbrechen und jemanden erschießen, wäre unklar, ob das auch gelten würde, so Landis.

Der Gremiums-Vorsitzende Thomas Washburn entscheide nächste Woche darüber, ob das Gremium darüber abstimmen wird.

Einstimmig zugestimmt hätte der Ausschuß allerdings über die Verhängung der Todesstrafe bei Enthauptungen.

Senator Brent Steele sagte, dass Indianas Gesetz die Todesstrafe erlaube, wenn der Leichnam zerstückelt wurde. Allerdings gelte das nur, wenn die Zerstückelung nicht die eigentliche Mordmethode darstelle.

Bei Zustimmung des gesamte Parlaments wird der Gesetzesentwurf an den Gouverneur Mike Pence gesendet.

Quelle: indianapublicmedia.org/news/house-committee-votes-expand-indiana-death-penalty-80202/

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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