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21.07.2015 | Missouri: Mehr Transparenz bei der Medikamentenbeschaffung

Richter Jon Beetam vom Berufungsgericht in Missouri sorgt mit seinem Urteil für mehr Transparenz in der Beschaffung der Medikamente für Hinrichtungen.

Beetam reagierte auf einen Klage von namhaften amerikanischen Zeitungen und ordnete an, dass der Staat Schlüsselinformationen bezüglich der Beschaffung von Hinrichtungsmedikamenten veröffentlichen müsse. Welche Informationen genau in Zukunft rausgegeben werden müssen, werde eine noch ausstehende Anhörung ergeben.

Informationen über die Pharmazeuten wie auch andere Medikamentenhersteller seien von Interesse für die Öffentlichkeit, weil es in der Vergangenheit durch eine Serie von „verpfuschten“ Hinrichtungen zu qualvollen Tötungen von Insassen gekommen sei.

Und nachdem im Mai 2014 der Zeitung „The Guardian“ und anderen Medienpartnern vom „Department of Corrections“ Informationen verwehrt wurden, zogen eben diese vor Gericht und beriefen sich auf das Gesetz zur Informationsfreiheit.

Quelle uns ausführlicher Bericht:
http://www.theguardian.com/us-news/2015/jul/17/missouri-death-penalty-transparency-lawsuit (Ed Pilkington, 17.7.2015)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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