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15.02.2015 | Missouri: Walter Storey hingerichtet

Kurz nach Mitternacht am frühen Mittwochmorgen wurde im US-Bundesstaat Missouri der 47-jährige Walter Storey mit einer Giftspritze, einer Überdosis Pentobarbital, hingerichtet und nach neun Minuten für tot erklärt.

Er war zum Tod verurteilt, weil er 1990 eine 36-jährige Nachbarin brutal getötet hatte. Storey war betrunken in ihr Haus eingedrungen, um Geld für weiteren Alkohol zu stehlen. Wie er später angab, sei er verzweifelt gewesen, weil seine Frau die Scheidung einreichen wollte. "Ich bete für diese Welt voll von Ärger, Hass und Vergeltung - ich bete für Frieden, Vergebung und Liebe", erklärte Storey in seinen letzten Worten. Ein Bruder des Opfers bedauerte, dass es quälende 25 Jahre bis zur Exekution gedauert habe und seine Eltern die Hinrichtung Storeys nicht mehr erleben und mit ansehen konnten, da sie zwischenzeitlich verstorben waren. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hatte sechs Stunden vor der Hinrichtung eine letzte Berufung, die sich auf die Giftspritze bezog, abgelehnt. Anders als in Oklahoma werde den Todeskandidaten in Missouri das Mittel Midazolam lediglich vorab zur Beruhigung gegeben, es sei jedoch kein Teil der tödlichen Injektion.


Quelle: deathpenaltynews.blogspot.de/2015/02/missouri-executes-walter-storey.html

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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