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22.07.2015 | Möglicher Umbruch bei Todesstrafe in den USA

Laut Charles J. Ogletree, ein Jura Professor aus Harvard, ändert US-Präsident Barack Obama möglicherweise seine Sicht auf die Bestrafung der Kapitalverbrechen.

Vor einigen Tagen besuchte Obama das Gefängnis in Oklahoma und warb für eine neue Strafrechtsreform (http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/barack-obama-wirbt-im-gefaengnis-fuer-strafrechtsreform-13707291.html ).

Obama sei Befürworter der Todesstrafe für „besonders schreckliche“ Morde, hätte aber ebenso auch generelle Bedenken hinsichtlich dieses endgültigen Urteils.
So sei er, vermutet Ogletree, kurz vor dem Umbruch, sprich kurz vor der Abschaffung der Todesstrafe, allerdings eben noch nicht gänzlich dafür.

Die verpfuschte Hinrichtung von Clayton Lockett im April 2014 kommentierte Obama wie folgt: „Bei der Durchführung der Todesstrafe in diesem Bundesstaat haben wir nun deutliche Probleme zu sehen bekommen - Rassenvorurteile, Ungleichheit bei der Ausführung der Todesstrafe.“

Quelle:
www.deathpenaltyinfo.org/node/6202

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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