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24.03.2015 | Utah: Hinrichtungen durch Erschießungskommando beschlossen

Gouveneur Gary Herbert unterzeichnete einen Gesetzesentwurf, der eine Hinrichtung durch Erschießen erlaubt, sofern keine Medikamente für die reguläre Tötung durch Giftspritze zur Verfügung sehen.

Durch die Anti-Folter-Verordnung der EU können weder Thiopental-Natrium noch Pentobarbital aus Europa bezogen werden und es mußte für eine Alternative gesorgt werden. 

Der Senat in Salt Lake City entwickelte daher einen Gesetzesentwurf, der nun am Montag vom zuständigen Gouveneur unterzeichnet wurde.

Kritiker sehen in dieser Entscheidung eine rückschrittliche Bewegung des Bundesstaates.

Alabama und auch Tennessee haben als Alternative zur Giftinjektion den elektrischen Stuhl. Oklahoma diskutiert über die Möglichkeit der Vergiftung durch Nitrogen (Stickstoff).

Quellen und weitere Informationen zur Tötung durch ein Erschießungskommando:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/todesstrafe-in-usa-utah-fuehrt-erschiessungskommandos-ein-a-1025193.html

http://www.independent.co.uk/news/world/americas/death-penalty-oklahoma-votes-to-execute-prisoners-by-asphyxiating-them-with-nitrogen-10113454.html

en.wikipedia.org/wiki/Execution_by_firing_squad

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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