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19.05.2016 | Indiana: Pfizer Rückzug hat voraussichtlich keine Auswirkung auf Indianas Hinrichtungen

Nachdem Amerikas größter von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) zugelassener Medikamentenhersteller Pfizer letzte Woche bekanntgab, zukünftig keine Medikamente mehr für Hinrichtungszwecke zu liefern, stehen viele Bundesstaaten vor einem Problem. In Indiana sei dies anders, so Mike Young, der Vorsitzendes des Senats für Gefängnisse und Strafrecht.

Laut Aussagen von vor zwei Jahren habe Indiana einen ausreichenden Vorrat an Exekutionsmitteln. Und seither wurde dort auch kein Insasse mehr hingerichtet. 2009 fand mit Matthew Wrinkles die letzte Hinrichtung in Indiana statt.

Aktuell warten in Indiana - ein Bundesstaat, der ausschließlich die Giftinjektion als Hinrichtungsmethode im Gesetz verankert hat - elf Insassen auf ihre Hinrichtung.

Quellen:
indianapublicmedia.org/news/pfizers-ban-drug-executions-affects-indiana-98991/
(17.05.2016, Network Indiana)

http://www.indystar.com/story/news/2014/01/31/indiana-death-row-holds-13-prisoners/5037977/
(29.03.2016, Tim Evans)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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