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16.10.2016 | Indiana: Psychisch Kranke zum Tode zu verurteilen ist untragbar

Ob Schizophrenie, Posttraumatische Belastungsstörung oder Bipolare Störung, oder wie ernst die Erkrankung auch sein mag, es hält das Gesetz in Indiana nicht davon ab, einen Menschen, der während der Tatzeit eines Verbrechens an dieser Krankheit litt, zum Tode zu verurteilen.

Die Hoosier Alliance for Serious Mental Illness (HASMIE) kämpft zusammen mit führenden Gesundheitsexperten gegen die Todesstrafe für ernsthaft an einer psychischen Erkrankung leidenden Menschen.

In der Legislaturperiode 2017 soll durchgesetzt werden, dass die Betroffenen vor der Todesstrafe bewahrt werden, dennoch aber für schuldig befunden werden und im Anschluß eine lebenslange Haftstrafe verbüßen müssen, ohne, dass eine Chance auf Bewährung vorliegt.

In Amerikas Todestrakten befinden sich über 600 Veteranen, von denen einige an der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) leiden. Über 60 Häftlinge mit psychischen Krankheiten oder geistiger Behinderung wurden seit 1983 in den USA hingerichtet.

Wenn Sie mehr über „HASMIE“ erfahren möchten, klicken Sie hier!

Quelle:
http://www.indystar.com/story/opinion/readers/2016/10/15/indiana-putting-mentally-ill-death-indefensible/92177162/
(15.10.2016, Matthew Elllis, Project Director, HASMIE)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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