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30.01.2016 | Mississippi: Alternativen zur Giftinjektion möglich

Mississippis Generalstaatsanwalt will prüfen, ob es möglich sei, das Erschießungskommando, den Elektrischen Stuhl oder die „Nitrogen Gas Methode“ einführen zu können, um die Probleme hinsichtlich der Medikamentenbeschaffung für Hinrichtungen zu umgehen.

Die Probleme, Medikamente für die Hinrichtungen zu bekommen, setzten nicht nur die Hinrichtungen in Mississippi aus, andere Bundesstaate - wie beispielsweise Ohio - haben die gleichen Probleme.
Europäische Pharmaunternehmen haben die Belieferungen schon vor einiger Zeit eingestellt.

Die „American Civil Liberties Union“ (ACLU) hat sich schon gegen die vorgeschlagenen Methoden ausgesprochen.
„Wir sind strikt gegen diese barbarischen Alternativen, die Generalstaatsanwalt Hood vorschlägt“, so ein Statement der ACLU.

Mississippi hat das Erschießungskommando nie eingesetzt und vom Elektrischen Stuhl zuletzt 1952 Gebrauch gemacht.

Hood möchte zudem dabei helfen, die Namen der Medikamentenlieferanten geheim zu halten. Dieser Fakt wird allerdings aktuell schon prozessiert.

Quelle:
http://www.cbsnews.com/news/mississippi-could-debate-firing-squad-as-execution-method/
(28.01.2016, Associated Press)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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