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10.07.2016 | Nebraska: Rückschlag für Todesstrafengegner

Nebraskas Oberster Gerichtshof hat eine Klage seitens der Todesstrafengegner abgewiesen, die sich gegen den Gouverneur Pete Ricketts und seine Spenden richtete.

Ricketts nebst Familie hat für seine Initiative „Nebraskans for the Death Penalty“ , die er nach einem fehlgeschlagenen Veto im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hatte, 300 000 $ (rund 270 000 Euro) gespendet. Doch sein Name wurde nicht auf der offiziellen Liste der Spender veröffentlicht.

In diesem Fakt sahen Anwälte der Todesstrafengegner ihre Chance, sich gegen die gegnerische Initiative durchzusetzen und klagten - nach einem Fehlschlag in Lancaster County - vor dem Obersten Gerichtshof. Eine erfolgreiche Petition für die Wiedereinführung der Todesstrafe sei nicht möglich, da die nötige Unterschrift auf der Spendenliste fehle.

Die Klage wurde abgewiesen und Richterin Lindsey Miller-Lerman schrieb in ihrer Urteilsbegründung, dass das Fehlen des Namens auf der Liste nicht die gesamte Petition illegal werden lassen würde.

Somit wird bei den kommenden Wahlen am 8. November erneut darüber entschieden, ob in Nebraska die Todesstrafe wieder eingeführt wird, nachdem sie erst im Mai 2015 abgeschafft wurde.

Quellen:
http://www.kearneyhub.com/news/state/nebraska-supreme-court-rejects-challenge-to-death-penalty-petition-drive/article_eb1a6410-451c-11e6-946e-7fc2cdc8ba1d.html
(08.07.2016, Joe Duggan)

http://www.ketv.com/news/court-death-penalty-restoration-can-remain-on-ballot/40419552
(08.07.2016)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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