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08.12.2016 | Philippinen: Mehrheitlich für Todesstrafe gestimmt

Die meisten Mitglieder des „Lower House“ in Manila stimmten für die Wiedereinführung der Todesstrafe, die laut Präsident Rodrigo Duterte wichtig Im Kampf gegen die Drogen sei.

Durch das Gesetz zu töten sei besser als außerhalb des Gesetzes zu töten, so lautete die Meinung des Justizausschusses. Das Gremium entschied, die Wahl offen zu gestalten, ein Voting von 12 Pro-Stimmen, 6 Gegenstimmen und einer Enthaltung führten somit dazu, diesen Gesetzesentwurf an die nächsthöhere Instanz weiterzuleiten.

Im angestrebten Gesetz sind verschiedene Straftaten aufgeführt, für die es ein Todesurteil geben soll. Neben Mord und Vergewaltigung, könnten auch Plünderungen, Bestechung, Brandstiftung mit Todesfolge und verschiedene Formen von Drogenbesitz, Drogenherstellung und -handel mit dem Tod bestraft werden.
Hingerichtet werden dürfte dann durch den Strang, das Erschießungskommando oder die Giftspritze.

2006 hatte der Kongress beschlossen, die Todesstrafe abzuschaffen.

Quellen mit ausführlichem Bericht und weitergehenden Informationen:
interaksyon.com/article/135027/house-justice-committee-approves-death-penalty-bill
(07.12.2016, Lira Dalangin-Fernandez)

http://news.abs-cbn.com/focus/12/07/16/informal-supermajority-poll-death-penalty-bill-wins
(07.12.2016, RG Cruz)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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