zurück zur Übersicht

22.06.2016 | Washington: Waffengesetzreform gescheitert

Vergangenen Montag scheiterte der Senat, Maßnahmen bezüglich einer besseren Kontrolle von Waffenkäufen und -verkäufen.

Verschiedene Maßnahmen sind gescheitert, um bei Waffenverkäufen mehr Kontrolle zu gewährleisten. Zum einen konnte keine Einigung erzielt werden, um Gesetzeslücken zu schließen, die sich auf die Überprüfung des Hintergrundes eines potentiellen Waffenkäufers beziehen. Zum anderen scheiterten Maßnahmen, um Waffenkäufe von Terrorverdächtigen zu verhindern.

Diskussionen um schärfere Waffengesetze lehnen besonders die Konservativen ab. Großen Anteil an jeglicher Verweigerung hat auch die große Waffenlobby. Ebenfalls werden die Republikaner von Donald Trump, dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, unterstützt, der gegen jegliche Abschwächung der aktuellen Waffenbesitzrechte ist.
Laut Medienberichten sei er auch der Meinung gewesen, dass das Attentat verhindert oder die Ausmaße verringert hätten werden können, wenn die Gäste in dem Club in Orlando ebenfalls Waffen getragen hätten.

Vor wenigen Tagen wurden in Orlando knapp 50 Menschen bei einem Attentat eines einzelnen Mannes in einer Bar für Homosexuelle getötet, etliche wurden verletzt. Dieses Ereignis gab zwar erneut Anlass für Diskussionen um eine Änderung im Waffengesetz, aber schlussendlich bleibt wieder einmal alles beim alten. mcs

Quellen:
http://www.nytimes.com/2016/06/21/us/politics/gun-vote-senate.html?_r=1
(20.06.2016, Jennifer Steinhauer)

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-06/usa-waffen-schaerfere-gesetze-verhindert
(21.06.2016)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht