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28.10.2017 | Florida: Aramis Ayala strebt nun doch Todesstrafe an

Obwohl Staatsanwältin Aramis Ayala kurz nach Amtsantritt im Januar öffentlich verkündete, keine Todesstrafe in ihrem Bezirk anstreben zu wollen, wird sie es nun dennoch tun müssen.

Gouverneur Rick Scott nahm ihr nach ihrer Verkündigung, für ihre Fälle für kein Todesurteil plädieren zu wollen, 29 Fälle weg und gab sie Staatsanwalt Brad King. Ayala, die für den Bezirk Orange-Osceola zuständig ist, klagte dagegen und verlor.
Richter C. Alan Lawson vom Obersten Gericht Florida’s begründete sein Urteil damit, dass es kein gutes Vorgehen sei, in keinem Fall die Todesstrafe ersuchen zu wollen.

Lesen Sie hierzu auch diesen Bericht!

Ein Tag nachdem Urteil, richtete Ayala einen Prüfungsausschuss ein, bestehend aus sieben Staatsanwälten ihres Büros. Seit der Einrichtung dieses Ausschusses hat Gouverneur Scott Ayalas Büro keinen Fall mehr entzogen.

In einem aktuell vorliegenden Fall - nähere Informationen wurden seitens der Staatsanwaltschaft nicht bekanntgegeben - wird nun Ayalas Büro die Todesstrafe anstreben.

Quelle mit ausführlichem Bericht:
http://www.orlandosentinel.com/news/breaking-news/os-death-penalty-review-panel-decision-20171026-story.html
(26.10.2017, Gal Tziperman Lotan)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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