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27.03.2017 | Iran: 22 Häftlinge könnten jederzeit exekutiert werden

Bei 22 Todestraktinsassen könnte es laut Quellen der Menschenrechtsorganisation „Iran Human Rights“ jederzeit zu einer Hinrichtung kommen.

Die Häftlinge sitzen aufgrund verschiedener Geschehen im Todestrakt des Hamedan Zentralgefängnisses ein, darunter Diebstahl, Mord und Drogenvergehen. Die Haftbedingungen seien unangemessen und es wurde von Misshandlungen der Gefangenen berichtet.

Unter den Personen, denen die Hinrichtung bevorsteht, ist auch der 19-jährige Keyvan Hassani, der 2011 für einen Mord um Tode verurteilt wurde, obwohl er zum Tatzeitpunkt deutlich unter 18 Jahre alt war.

Im Hamedan Gefängnis sollen sich zur Zeit rund 2500 Häftlinge befinden.

Quelle:
https://www.iranhr.net/en/articles/2822/
(24.03.2017, Iran Human Rights)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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