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27.04.2017 | Louisiana: Todesstrafe könnte ein Ende finden

Louisianas Senatoren streben ein Gesetz an, das die Todesstrafe in ihrem republikanisch geführten Bundesstaat abschaffen soll. Mit einem Voting von 6-1 seitens des Justizkommittees wird der Entwurf nun dem vollständigen Senat vorgelegt.

Sollte dem zugestimmt werden, könnte die Todesstrafe für künftige Fälle - dementsprechende Straftaten, die nach dem 1. August begangen werden - nicht mehr zur Debatte stehen. Rückwirkend solle das Gesetz nicht gelten.

Republikaner Steve Pylant, der eigentlich die Todesstrafe befürwortet, ist mittlerweile der Ansicht, die Todesstrafe mit all ihren Prozessen und Berufungen verschlinge zu viel Geld. Zumal seit 2002 kein Insasse mehr hingerichtet wurde. „Wir in Louisiana haben den Willen verloren, Hinrichtungen durchzuführen“, so Pylant.

Der demokratische Gouverneur John Bel Edwards hat bislang kein Statement zur geplanten Abschaffung der Todesstrafe abgegeben.

Louisianas letzte Hinrichtung fand im Januar 2010 statt als Gerald Bordelon durch die Giftspritze den Tod fand.

Quelle mit ausführlichem Bericht:
http://www.clickorlando.com/news/aramis-ayala-wont-be-temporarily-reassigned-murder-cases-court-rules
(25.04.2017, R.J. Rico)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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