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29.08.2017 | Oregon: Ehemaliger Gouverneur diskutiert die Todesstrafe und Alternativen dazu

John Kitzhaber, Oregons ehemaliger Gouverneur, verhängte 2011 ein Moratorium der Todesstrafe, welches die aktuelle Gouverneurin Kate Brown bislang aufrecht erhält.

Er begründete seine Entscheidung damals damit, er wolle kein Teil mehr dieses ungerechten Systems sein. Während eines öffentlichen Treffens der Initiative „Oregonians for Alternatives to the Death Penalty“ in Beaverton, sagte er, er hätte schon viel früher solch ein Moratorium verhängen sollen.
Es wäre die richtige Entscheidung gewesen, so Kitzhaber, der die in den Jahren 1996 und 1997 durchgeführten Hinrichtungen beaufsichtigte. Er bot der Initiative und allen Gleichgesinnten seine Hilfe an, um Alternativen zur Todesstrafe zu finden.

Frank Thompson war ebenfalls bei diesem Treffen anwesend. Er war zum Zeitpunkt der Hinrichtungen der Leiter der staatlichen Haftanstalt in Oregon und befürwortete die Todesstrafe. Nun sei er Mitglied der „Oregonians for Alternatives to the Death Penalty“ und sähe ebenfalls gern Alternativen zu dieser endgültigen Bestrafungsform.
Die lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit auf Bewährung sei eine angemessene Alternative, so Thompson.

Quelle mit ausführlichem Bericht:
http://koin.com/2017/08/24/ex-gov-kitzhaber-to-talk-death-penalty-in-beaverton/
(24.08.2017, Cole Miller, KOIN 6 Staff)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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