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21.03.2017 | Texas: Eltern eines Opfers möchten Exekution des Täters verhindern

Die Eltern des 2006 getöteten Jonas Cherry haben eine schriftliche Erklärung unterzeichnet, die die für nächsten Monat geplante Hinrichtung des Täters Paul Storey aufhalten soll.

Jonas Cherry war der Stellvertretende Leiter des Familienparks Putt-Putt Golf and Games in Hurst, als er von Paul Storey und Mike Porter durch zwei Kopfschüsse getötet wurde.
Storey bekam für diese Tat die Todesstrafe, während Porter aufgrund eines Deals mit dem Bezirksstaatsanwalt eine lebenslange Haftstrafe ohne Chance auf vorzeitige Entlassung erhielt.

Paul Storeys Hinrichtung bringe den verlorenen Sohn nicht wieder, könne die Tat nicht ungeschehen machen und bringe auch keine Genugtuung, so die Eltern des Opfers, Judy und Glenn Cherry. „Seine Familie hat uns nichts getan und ist unschuldig, was unseren Verlust betrifft.“
Die schriftliche Erklärung ihrerseits, Paul Storey vor der Hinrichtung zu bewahren und stattdessen lebenslang im Gefängnis zu verbleiben, richtet sich an die Bezirksstaatsanwältin von Tarrant County Sharen Wilson, an Gouverneur Greg Abbott, den Bezirksrichter Robb Catalano und den Texanischen Begnadigungsausschuss.

Am 12. April soll Paul Storey durch die Giftspritze im Huntsville Gefängnis getötet werden. Er wäre damit der fünfte Insasse, der dieses Jahr in Texas durch eine Exekution den Tod findet.

Quelle mit ausführlichem Bericht:

http://www.star-telegram.com/news/local/community/hurst-euless-bedford_news/article139718068.html
(20.03.2017, Mitch Mitchell)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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