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04.10.2017 | USA stimmt gegen UN-Resolution zur Verbannung der Todesstrafe für LGBT

Die USA schlossen sich zwölf Ländern, inklusive Saudi Arabien und China, an, indem sie sich gegen eine UN-Resolution zur Verbannung der Todesstrafe gegen Menschen aussprachen, die entweder homosexuell, bisexuell oder Transgender sind.

27 von 47 Nationen stimmten für die Abschaffung der Todesstrafe in diesen Fällen, womit der Beschluss des Gremiums angenommen wurde. Sieben Nationen enthielten sich und 13 stimmten für die Beibehaltung der Todesstrafe: Botswana, Burundi, Ägypten, Äthiopien, Bangladesh, China, Indien, Irak, Japan, Qatar, Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und die Vereinigten Staaten von Amerika.

Dies ist der erste Beschluss des UN-Menschenrechtsrates, der sich gegen die Todesstrafe für Ehebruch, Blasphemie, dem Abfall vom Glauben und gleichgeschlechtlichen Beziehungen ausspricht.
Gerade der Ehebruch, so die Resolution, würde bei Frauen überproportional häufig zur Verurteilung führen. Weiterhin dürfe die Todesstrafe bei psychisch oder geistig Erkrankten, Menschen, die zum Tatzeitpunkt unter 18 sind, und Schwangeren nicht angewendet werden.

The International Humanist and Ethical Union“ kämpft mit vielen anderen Organisationen für Menschenrechte auf der ganzen Welt. Die „International lesbian, gay, bisexual, trans and intersex association“ setzt sich speziell für Homosexuelle und Transgender ein.

Quelle mit ausführlichem Bericht:

http://www.snopes.com/2017/10/03/united-nations-ban-death-penalty/
(03.10.2017, David Emery)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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