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12.06.2018 | Belarus: Frankreich verurteilt erneute Hinrichtungen in Weißrussland

Frankreich hat auf die Ende Mai in Belarus bekanntgegebenen Hinrichtungen von Alexandre Mikhalienia und Viktor Liotov mit Empörung reagiert und sich erneut vehement gegen die Hinrichtungspraktiken ausgesprochen.

Am 29. Mai wurden in Belarus die Hinrichtungen der beiden Männer Alexandre Mihhalienia und Viktor Liotov bekanntgebeben, die im März und Oktober 2017 zum Tode verurteilt worden waren. Die französische Regierung reagierte hierauf mit Empörung und zeigte sich höchst alarmiert über weitere Gefangenen in Belarus, denen ebenfalls die Todesstrafe bevorstehen könnten. In der offiziellen Stellungnahme der französischen Regierung betonte diese erneut, dass sie unter jeden Umständen die Todesstrafe ablehnt und fordert von der Regierung aus Belarus, ein unverzügliches Moratorium auszusprechen. Dies sei ein entscheidender Schritt, damit sich Belarus der EU als auch dem Europarat wieder annähern könne.

Belarus ist das einzige Land in Europa, das noch an der Todesstrafe festhält. Weitere allgemeine Informationen hierzu finden Sie in dem Kurzbericht "Die Todesstrafe in WEißrussland".

Quelle:

"Belarus - Death Penalty", France Diplomatie vom 30. Mai 2018.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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