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23.06.2018 | New Hampshire: Gouverneur legt Veto gegen die Abschaffung der Todesstrafe ein

New Hampshires Gouverneur Chris Sununu legte am Donnerstag sein Veto gegen die geplante Abschaffung der Todesstrafe ein.

Aktuell besagt die Rechtslage, dass eine Person, die einen Mord begangen hat,  zum Tod verurteilt werden kann. Die angestrebte Veränderung der Gesetze sollte anstelle dessen eine lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung bewirken.

Sununu ist der Meinung, wenn die Todesstrafe abgeschafft würde, wäre das das falsche Signal an Menschen, die grausame Morde begangen haben oder begehen. Kein Täter solle sich sicher fühlen, der einen Polizisten getötet hat, den Tod eines Menschen während eines schweren sexuellen Übergriffs verursacht hat oder irgendein anderes drastisches Kapitalverbrechen begangen hat.

In New Hampshires Todestrakt sitzt aktuell ein verurteilter Mörder. Die letzte Hinrichtung fand 1939 statt. Von einer aktiven Ausführung der Todesstrafe kann hier nicht die Rede sein, zumal der jetzige Versuch, diese Bestrafungsform abzuschaffen, nicht der erste war. Schon 2009 stimmte das Repräsentantenhaus für die Abschaffung, doch auch damals verhinderte das Veto des  zu diesem Zeitpunkt amtierenden Gouverneurs (Bill Richardson) die Durchsetzung.

Quelle mit ausführlichem Bericht:
http://www.jurist.org/paperchase/2018/06/new-hampshire-governor-vetoes-bill-to-abolish-death-penalty.php
(22.06.2018, Jacqueline Buffa)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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