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20.12.2018 | Pakistan: Stimme bei der UN Generalversammlung zur Abstimmung über die Todesstrafe korrigiert

Pakistan hatte sich Berichten zufolge bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen über die Abstimmung zur Aussprache eines Moratoriums den Mitgliedsstaaten angeschlossen, die für die Reolution der UN stimmten. Pakistans Regierung korrigierte nun diese Aussage.

Dr. Mohammad Fasail, Pakistans Sprechers des Auswärtigen Amtes, nahm gestern Stellung zu der Veröffentlichung der Abstimmungsergebnisse bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen, demnach sich Pakistan für die Resolution ausgesprochen haben soll.

Hierbei habe es sich um einen technischen Fehler bei der Auszählung gehandelt. Dr. Fasail machte entsprechend deutlich, dass sich an der Einstellung Pakistans bezüglich der Todesstrafe nichts geändert habe. Die Meldung, Pakistan habe sich der Resolution zur Aussprache eines Hinrichtungsmoratoriums angeschlossen, war demzufolge falsch.

Am Montag hatte Amnesty International berichtet, dass Pakistan neben Dominika, Lybien und Malaysia zu den vier UN-Mitgliedsstaaten gehöre, die sich zum ersten Mal in Hinblick auf die Resolution umentschieden und dieses Jahr dafür gestimmt hatten (wir berichteten am 19. Dezember 2018 in unseren Nachrichten) .

Quelle und weitere Informationen:

" Islamabad’s vote on death penalty at UN corrected" Dawn vom 20. Dezember 2018; "Pakistan's vote 'inaccurately recorded' in favour of resolution seeking moratorium on executions: FO", Dawn vom 18. Dezember 2018.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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