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01.08.2018 | Texas: Gericht soll prüfen, ob sich Todeskandidat John Falk tatsächlich freiwillig hinrichten lassen möchte

Texas’ Berufungsgericht beantragt beim zuständigen Prozessgericht, herauszufinden, ob John Ray Falk Jr. tatsächlich freiwillig seine restlichen Berufungsmöglichkeiten aufgibt, um seiner Hinrichtung entgegen zu gehen.

Im vergangenen Monat reichte der 51-Jährige einen Antrag ein, der seine Anwälte entlassen und seine Hinrichtung so schnell wie möglich vorantreiben soll.
Die erneute Überprüfung kam, nachdem Falk ursprünglich sich selbst verteidigen wollte, dann aber sagte, er wolle seine Berufungsmöglichkeiten aufgeben und später seine Anwälte entlassen.

Falk bekannte sich im letzten Jahr für schuldig am Mord der Justizvollzugsbeamtin Susan Canfield und erhielt dafür die Todesstrafe.
Canfield wurde im September 2007 während des Versuchs, Falks Flucht und die eines weiteren Insassen, Jerry Duane Martin, zu verhindern, getötet.
Falk war bereits wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, Martin zu 50 Jahren wegen versuchten Mordes.
Beide konnten zu Fuß für wenige Stunden entkommen, wurden dann aber erwischt.

Martin wurde bereits 2013 hingerichtet. Auch er verzichtete auf weitere Berufungen in diesem Fall.

Quelle mit ausführlichem Bericht:
https://www.chron.com/news/texas/article/Corrections-officer-s-killer-during-escape-wants-13103962.php
(25.07.2018, Michael Graczyk)




www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de



Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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