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20.02.2019 | 7. Weltkongress gegen die Todesstrafe in Brüssel

Vom 26. Februar bis 1. März 2019 findet in Brüssel der 7. Weltkongress gegen die Todesstrafe statt. Rund 1500 Teilnehmer aus über 115 Nationen werden erwartet und ein vielfältiges Programm angeboten, das von kulturellen Veranstaltungen begleitet wird und mit einer Demonstration gegen die Todesstrafe am Freitagnachmittag abschließt.

Nach den ersten akademischen Veranstaltungen, die Dienstag um  10 Uhr im Egmont Palast beginnen, findet am Mittwochmorgen die offizielle Eröffnungszeremonie im Gebäude des Europarlaments statt.

Im Rahmen des akademischen Programmes bieten verschiedene internationale Organisationen, Organe und Institutionen zahlreiche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Trainings und Side-Events an, die am Dienstag, Donnerstag und Freitag in verschiedenen Räumen des Egmont Palasts besucht werden können. Thematische Schwerpunkte bilden Kooperationsmöglichkeiten mit Privatunternehmen im Abschaffungsprozess, die Todesstrafe in Afrika sowie die Auswirkung von Todesurteilen auf Familienangehörige.

Bereits vor dem offiziellen Veranstaltungsbeginn können Interessierte am Montagabend um 19 Uhr den Kinofilm „Lindy Lou, juror number 2“ von Florent Vassault in den Räumlichkeiten der Cinéma Galaries  besuchen. Das kulturelle Programm wird am Dienstagabend um 20 Uhr mit der Vorführung des Theaterstücks „Suzy & Franck“ im Théâtre les Tanneurs fortgeführt.  

Gelegenheit zum persönlichen Austausch zwischen Besuchern und Veranstaltern bietet am Mittwochabend ab 19 Uhr das „Network Evening“ im Egmont Palast. Gleichzeitig werden hier Werke verschiedener Künstler sowie eines ehemaligen Todestraktinsassen zum Thema Todesstrafe ausgestellt. 

Einen der Veranstaltungshöhepunkte bildet der „Zeugenabend“ am Donnerstag ab 20 Uhr im Bozar Centre for Fine Arts: Hier werden ehemalige Todestraktinsassen sowie Familienangehörige von zum Tode Verurteilten aus Kenia, Indonesien, Iran, Taiwan und dem Libanon ihre persönliche Lebensgeschichte und Erfahrungen vortragen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dabei auf der Betrachtung der persönlichen Beziehungen von Gefangenen und ihren Angehörigen. Der Zeugenabend wird vom flandrischen Ministerpräsidenten begleitet.

Der Kongress findet in englischer Sprache statt und richtet sich an alle Menschenrechtsaktivisten wie auch Politiker und Privatpersonen, die sich für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen. ccg

Weitere Informationen zum Kongress sowie das Programmheft finden Sie unter: congres.ecpm.org/en/

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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